Gärkörbchen

Gärkörbchen kaufen
Mit einem Gärkörbchen für Brotteig kann der Teig vor dem eigentlichen Backen ruhen. Dabei nimmt der Brotteig in dieser Zeit seine typische Form an, die der Laib auch nach dem Backen noch behält. Lassen Sie den Brotteig im Brot Gärkörbchen - je nach Teig - eine Stunde ziehen und geben ihn anschließend in den Backofen. Mit unseren Gärkörbchen aus hochwertigen Materialien von verschiedenen Markenherstellern gelingt das Brotbacken noch einfacher. Überzeugen Sie sich selbst! Lesen Sie mehr im Kurzratgeber für Gärkörbchen!

Gärkörbchen sind unverzichtbar beim Backen von Brot

Gärkörbchen – Kurzratgeber Inhalt:

  1. Kreatives Brotbacken
  2. Zweck des Gärkörbchens
  3. Material
  4. Formen und Größen
  5. Zubereitung im Brotbackförmchen
  6. Gärungsbedingungen
  7. Reinigung
  8. Gärkörbchen alternativ nutzen
  9. Hersteller

Kreatives Brotbacken mit dem Gärkörbchen

Mit einem Gärkörbchen und einer Brotbackform eigenes Brot zu backen, bereitet jedem Hobbybäcker große Freude. Denn beim Brotbacken besteht die Möglichkeit seiner Fantasie mit einem Weizenteig oder auch mit einem Sauerteig freien Raum zu geben. Wer das nötige Zubehör zum Brotbacken sein Eigen nennt, kann mit Rezeptideen experimentieren. Im Internet und in Kochbüchern gibt es viele tolle Rezepte für Brote zu entdecken. Warum nicht mal ein Brot backen, das schon Käse beinhaltet? Auch ein Zwiebelbrot mit Schinkenwürfeln, das direkt aus dem Backofen kommt, ist ein herrlicher Genuss. Man braucht nur ein Gärkörbchen für Brotteig sowie eine Brotbackform. Außerdem: Wer sein Brot selbst zubereitet, kennt sämtliche Zutaten und kann sicher sein, dass nicht versteckte und unerwünschte Inhaltsstoffe Teil des eigenen Backwerks werden. Und natürlich kommt mit einem selbstgebackenen Brot immer etwas frisches auf den Tisch. Schon der Teigling im Gärkörbchen versprüht einen wunderbaren Geruch, der durch die heimische Küche zieht. Und auch dem Duft des gerade fertiggebackenen Brots mit Rillenmuster aus dem Backofen, kann man nur schwer widerstehen.

Zweck des Gärkörbchens

Das Gärkörbchen gehört im weitesten Sinne zu den Brotformen und ist ein wichtiges Utensil zum Brotbacken. Wer nur selten Brot im eigenen Haushalt backt, kann sich zur Not auch mit einem Nudelsieb oder einer Salatschüssel behelfen. Sehr viel angenehmer gestaltet es sich allerdings mit einem speziell für diesen Zweck gemachten Gärkörbchen. Ein Gärkorb dient in erster Linie dazu, den Brotteig vor dem Backen gehen zu lassen. Sobald alle Zutaten für den Teigling miteinander vermengt sind, wird der Teig im Gärkörbchen abgelegt. Hier darf er in aller Ruhe aufgehen und bekommt dabei sogar noch ein dezentes Rillenmuster, während man in der Zwischenzeit einer anderen Beschäftigung nachgehen kann. Auch für Bäcker und andere Back-Profis ist das Brotbackkörbchen ein notwendiger Backhelfer bei der Zubereitung von Brot. Denn durch Ruhe und Zeit kann der Teig sein Volumen und sein Aroma erst richtig entfalten. Ein Gärkörbchen verhilft dem Teig dabei auch schon einmal eine Vorform anzunehmen. Dies ist vielleicht weniger wichtig bei Broten, die später in einer Kastenform gebacken werden. Doch Broten die freigeschoben, also ohne Form und damit nur auf dem Backblech aufliegen, zubereitet werden, bewahren mit Hilfe des Körbchens - trotz der fehlenden Formgebung - ihre Gestalt und zerfallen nicht ausschließlich in die Breite. Den Unterschied zwischen einem Teig, der im Gärkörbchen ruhen konnte, und einem direkt gebackenen Teig ist nicht von der Hand zu weisen.

Frisches Brot kann natürlich auch eingefroren werden. Wenn man nicht nur ein Gärkörbchen besitzt, dann kann man gleich mehrere Brote auf einen Schlag backen. Das spart Zeit zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen und man hat immer köstliches Brot im Haus. Darüber hinaus werden gerade Gärkörbchen aus Peddigrohr oder aus Holzschliff auch zu einem Blickfang, die einen Akzent in der heimischen Küche setzen.

Gärkörbchen aus verschiedenen Materialien

Ein Großteil der Gärkörbchen ist aus Peddigrohr – im allgemeinen Sprachgebrauch als Rattan bezeichnet - oder aus Holzschliff gefertigt. Diese natürlichen Materialien unterstützen den Teig zusätzlich beim Gärprozess. Brotbackkörbchen aus Holzschliff werden aus zerfasertem Fichtenholz unter Zusetzung von Wasser hergestellt und eignet sich daher besonders gut als Material. Dann dabei kommen keine chemischen Stoffe zum Einsatz. Brotbackkörbchen aus diesem Rohstoff nehmen die beim Gären entstehende Feuchtigkeit sehr gut auf und sind auch für ihre gute Wärmespeicherung bekannt. Optimale Fähigkeiten, um die Gärung des Brotes zu unterstützen. Peddigrohr wird hingegen aus Rattanpalmen gewonnen. Während der Produktion werden die Rohre unter Dampf gebogen und fixiert. Die Wände von Gärkörbchen sind damit aber nicht an allen stellen gleich dick, was die Wärmeaufnahme im Vergleich zum Pendant aus Holzschliff ein wenig vermindert. Andererseits verleiht die unterschiedlich dicke Wand der Körbchen aus Peddigrohr Broten das typische Rillenmuster beim Gären und geben dem Gebäck damit noch ein optisches Bonmot mit auf den Weg in den Backofen. Weitere für Gärkörbchen verwendete Materialien sind Kunststoff oder auch Edelstahl.

Formen und Größen von Gärkörbchen

In unserem Shop findet man neben den bekannten Brotformen (bspw. f¨r Kastenbrote) auch Gärkörbchen in unterschiedlichen Formen und Größen. Ein klassischer Gärkorb ist ganz im Gegensatz zu Formen für Kastenbrote meist rund und bisweilen ein wenig oval. Sie sind damit besonders als Vorstufe zu freigeschoben gebackenem Brot ideal. Im Brotbackkörbchen kann der Teig ein wenig Form annehmen, ohne später beim Backprozess an Höhe zu verlieren und sich zu sehr in der Breite zu verlaufen. Auch längliche Gärkörbchen sind erhältlich und passen perfekt für die Zubereitung von Baguettes. Ein Großteil der Gärkörbe ist für ein Brotgewicht von etwa 750g bis 1500g Teig ausgelegt. Vereinzelt sind auch abweichende Gärkörbe für andere Mengen möglich.

Zubereitung mit dem Gärkörbchen

Zunächst werden die Zutaten zu einem Weizenteig oder Sauerteig angemischt und durchgeknetet. Dann streut man das Gärkörbchen mit Mehl aus. Hier sollte man nicht zu sparsam sein, damit später beim Herausnehmen des gegärten Brotteigs aus dem Körbchen auch nichts kleben bleibt. Ohne Mehl im Gärkorb geht es in hier einfach nicht – zumindest wenn das Gärkörbchen aus Peddigrohr besteht. Bei Brotbackkörbchen aus Holzschliff kann ruhig etwas weniger Mehl verwendet werden. Dann legt man den Brotlaib in den Korb. Der Boden schaut dabei aber immer nach oben. Ein Teig muss mindestens ein bis zwei Stunden entweder bei Zimmertemperatur oder in einem Ofen mit eher niedrigerer Temperatur vor sich hin gären, bis sich sein Volumen um etwa Zweidrittel vergrößert hat. Einige Teigarten bedürfen einer wesentlich  längeren Gärzeit. Hier kann es sinnvoll sein, den Teig über Nacht im ausgeschalteten Backofen ruhen zu lassen. Am besten man hält sich in dieser Hinsicht an die Vorgaben des Rezepts. Die Gärdauer hängt zusätzlich auch  von verschiedenen Faktoren wie Mehlgehalt oder Wärme ab. Jeder Bäcker entwickelt im Laufe der Zeit seine eigene Methoden und sein eigenen Gefühl, um festzustellen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, die Gärung im Gärkörbchen für beendet zu erklären und den Teig zu backen.

Gärungsbedingungen im Gärkörbchen

Ein Teigling - ganz gleich ob aus einem Sauerteig oder einem Weizenteig - findet unabhängig vom Brotgewicht seine perfekten Gärungsbedingungen in der Regel bei einer Temperatur zwischen 30° C und 35° C sowie einer gleichzeitigen Luftfeuchtigekeit, die ungefähr zwischen 70% und 80% liegt. Während der Gärung sollte der Teig im Gärkörbchen mit einem leicht angefeuchteten Tuch abgedeckt werden. Ideal ist es, wenn der Teig keiner Zugluft ausgesetzt wird, denn diese führt zu einem schnellen Antrocknen der Außenhaut. Auch zu große Hitze gilt es in diesem Stadium zu vermeiden, um nicht die Gärreife zu rasch zu erreichen. Sollten beide Faktoren aufeinandertreffen, würde der Teig aufreißen, Gas entweichen und das Brot an Volumen verlieren. Zudem wäre es später nicht mehr locker.

Gärkörbchen reinigen

Wie reinigt der Hobbybäcker am besten ein Gärkörbchen? Ein Gärkorb aus Peddigrohr und aus Holzschliff eignet sich nicht für die Spülmaschine. Generell empfiehlt es sich, bei Gärkörbchen aus Naturmaterialien den Kontakt mit Wasser zu vermeiden. Stattdessen nimmt man am bei diesen Materialien zur Reinigung am besten eine Bürste zu Hilfe. Mit der Bürste säubert man das Brotbackkörbchen normalerweise problemlos und kann es bis zum nächsten Gebrauch verstauen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, um auch drohende Bakterien oder Schimmelsporen den Garaus zu machen, geht beim Reinigen anders vor: Einfach das Gärkörbchen bei einer Temperatur von rund 120° C für 40 bis 50 Minuten in den Backofen stellen. So werden alle Bakterien oder Schimmelsporen abgetötet. Zum Schluss kann man hier noch einmal mit der Bürste nachhelfen und den Görkorb von kleinsten Teigresten befreien. Brotbackkörbchen aus Edelstahl oder Kunststoff können natürlich auch in der Spülmaschine gereinigt werden.

Gärkörbchen alternativ nutzen

Wenn das Gärkörbchen gerade nicht zum Brotbacken benötigen wird, kann der Hobbybäcker es recht leicht verstauen. Ein Brotbackkörbchen ist aber auch ideal zum Aufbewahren von gebackenem Brot oder Brötchen. Einfach auf den Tisch stellen und Brote - gerne auch mit höherem Brotgewicht - oder Brötchen in das Körbchen hineinlegen. Möchten Sie Ihr eigenes Brot backen, dann empfiehlt sich der Griff zu einem praktischen Gärkörbchen sowie zu einer hochwertigen Brotbackform. Natürlich bieten auch Kastenformen (Kastenbrote) oder Springformen die Möglichkeit, Brote zu backen. Aber auch in einer Backröhre oder anderen speziellen Backformen, wie Baguettes-Backformen, Brötchen-Backformen oder Weißbrot-Backformen, gelingt Brot garantiert perfekt. Die Brotbackformen können Sie direkt mit dem Gärkörbchen kaufen. Mit dem richtigen Backzubehör, also einer Backform, sowie einem Gärkörbchen, geht die Zubereitung von Broten leicht von der Hand.

Hersteller der Gärkörbe

Einige bekannte Markenhersteller haben auch Brotformen wie Gärkörbe in ihrem reichhaltigen Sortiment. Dazu zählen u. a.:

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